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20.11.10/ 10.Spieltag

Die letzten Kugeln entschieden für den KSV Wetzlar

 

KC88 Wettenberg:Schnell Jörg 824LP.Scheidt Rainer 799LP.Schnell Kai-Uwe 762LP.Georg Björn 804LP.Künstling Klaus 824LP.Stein Klaus 769LP.

KSV Wetzlar:Vollmer -Braas Peter 750LP. Gerbershagen Michael 784LP.Janson Felix 774LP.Hormel Stefan 750LP. Körner Frank 763LP. Wohlert Thomas 824LP.

Endstand:4782:4645 2:1/46:32


KC 88 Wettenberg konnte Punktverlust bei Heimpremiere nicht verhindern

(T.W.) Erst die letzten Würfe entschieden den Ausgang des Hessenliga-Derbys zwischen dem KC 88 Wettenberg und dem KSV Wetzlar. Während der Gesamtsieg beim ersten Saison-Heimspiel an die Wettenberger ging, sicherten sich die Domstädter den Zusatzpunkt über die Einzelwertung. Thomas Wohlert setzte sich dabei gegen alle Gastgeber durch und ebnete den Weg zum Auswärtszähler.

Dass die erstmals in dieser Saison für ein Heimspiel zur Verfügung stehenden Bahnen im Bürgerhaus Wißmar keine hohen Ergebnisse zulassen würden, zeigte sich gleich am Anfang des Spiels. Der normalerweise höhere Zahlen gewohnte Jörg Schnell (824) konnte sich zwar in diesen Durchgang durchsetzen, man merkte ihm aber die kurze Vorbereitungszeit an. Daneben zeigte die Mannschaftsumstellung der Wetzlarer Wirkung. Mit einer schwachen Startbahn kam Michael Gerbershagen (784) noch auf ein recht ansprechendes Ergebnis und setzte Rainer Scheidt (799) unter Druck, konnte ihn dann aber doch nicht mehr erreichen. Da Peter Vollmer-Braas (750) diesmal völlig verwachst hatte, hatte die Domstädter noch nichts Zählbares in der Hand.

Auch danach dümpelte das Spiel ein wenig vor sich hin. Björn Georg (804) entschied den Mittelblock zu Gunsten der Gastgeber. Im Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Wettenbergs Kai-Uwe Schnell (762) und Felix Janson (772) hatte das Wetzlarer Nachwuchstalent die Nase vorn und die ersten Wertungen waren verbucht. Durch individuelle Fehler verbaute es sich Stefan Hormel (750) hingegen mitzureden.

Die Entscheidung im Schlussdurchgang viel dann mit den letzten Kugeln. Für Wettenberg Klaus Stein (769) kam nicht mehr an Janson’s Vorgabe heran, während Frank Koerner (763) einen weiteren Zähler für Wetzlar gegenüber Kai-Uwe Schnell sicherte. Mit einer Fünf im letzten Wurf konnte Klaus Künstling (824) nur noch mit seinem Mannschaftskollegen Jörg Schnell gleichziehen. Thomas Wohlert (824) kämpfte sich nach verhaltenem Beginn immer weiter nach vorne und schob sich mit drei Neunen sowie einer Sieben zum Schluss auf den Punkt genau zur höchsten Einzelwertung, da bei Holzgleichheit der Gast die höhere Einzelwertung erhält. Damit hatte der KSV Wetzlar den Zusatzpunkt in der Tasche. Ein Holz weniger von Wohlert und er wäre nur Tagesdritter geworden und der dritte Zähler wäre in Wettenberg geblieben.

Die Domstädter können sich nach dem Punktgewinn nun wieder nach oben orientieren. Die Wettenberger müssen hingegen schnell ihre Unsicherheit ablegen, will man nicht weitere Punkte und damit den möglichen Medaillenplatz verlieren.

Spieler des Tages

Thomas Wohlert KSV Wetzlar mit 824 LP.im Spiel gegen den KC88 Wettenberg